Die Räumlichkeiten der Adam-Ries-FH in Düsseldorf befinden sich in einem Denkmalgeschützen Gebäude. Nachdem der Unternehmer Edmund Münster das Gelände im Jahr 1900 gekauft hatte, wurde das Gebäude unter dem Namen Düsseldorfer Lakritzenfabrik bekannt. Bis in die 1930er Jahre standen Lakritze-Produkte im Vordergrund.
1930 erwarb Münster die Lizenzrechte für das Kaubonbon Maoam aus dem Ausland und ab dem Zeitpunkt bis 1982 produzierte er in der Hildebrandtstraße 4 -24 das fröhlich fruchtige Kaubonbon, die Kultmarke Maoam. Der Bonner Süßwarenproduzent Haribo erwarb Maoam und verlagerte die Produktion nach Neuss. Danach geriet das Gelände etwas in Vergessenheit, bis es zwischen 1988 und 1990 von einer Investorengruppe komplett sanierte und revitalisierte und es nun zu einem wahren Idyll gemacht hat. Die Pflastersteine in den Innenhöfen wurden erhalten, auch die alten Bahngleise sind noch sichtbar. Durch die gelungene Bepflanzung und die vielfach erhaltene Backsteinbauweise ist es gelungen, den Charme der Industriekultur mit den historischen Fassaden zu erhalten. Auf dem Areal, das im Süden an die Eisenbahnstrecke nach Bilk grenzt, entstanden Büros, Wohnungen, Gastronomie und Geschäfte.
Am 25. Mai 2011 wurden die Räumlichkeiten im Erdgeschoß des Gebäudes 24 c (bzw. 4 F) der Adam-Ries-Fachhochschule übergeben.